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    <title>LIM News</title>
    <link>http://www.latsch.de/</link>
    <description>Aktuelle Neuigkeiten der Latsch Information Management GmbH</description>
    <language>de-de</language>
    <pubDate>Sun, Sep 5th 2010, 17:55 GMT</pubDate>
    <copyright>Latsch Information Management GmbH</copyright>
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<title>Innovationsstandort - In Deutschland fehlt die Technikbegeisterung</title>
<link>http://www.latsch.de/aktuelles/10</link>
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<description><![CDATA[<i>von Georg Giersberg</i><br />
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In Deutschland grassiert die Angst, die Angst vor dem Verlust der Wettbewerbsfähigkeit. Nur wenn wir besser sind als unsere Mitbewerber, können wir weiterhin hohe Preise am Weltmarkt durchsetzen, heißt es. Politik und Wirtschaft richten daher seit einiger Zeit ihr Augenmerk auf die Erhöhung der deutschen Innovationskraft. Deutschland sei gut in der Grundlagenforschung, wird immer wieder betont. Aber die Umsetzung in vermarktungsfähige Produkte dauere hierzulande zu lange.<br />
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Vor allem die Massenproduktion hochtechnischer Konsumprodukte ist in Deutschland schwach ausgebildet. So wurden zwar die technischen Grundlagen für die weltweit erfolgreiche Kopiertechnik wie auch für die MP3-Technik in Deutschland geschaffen. Aber serienfähige und weltweit erfolgreiche Produkte machten daraus Japaner und Amerikaner. Grund dafür ist unter anderem der fehlende Massenmarkt, der die Amortisierung der Forschungskosten in kurzer Zeit garantiert. Gemeint ist damit zweierlei: Größe des Marktes einerseits, aber andererseits auch die Aufnahmebereitschaft für technisch neue Produkte. Beides ist hierzulande nicht gegeben.<br />
Deutschland allein ist angesichts der Märkte in Japan, den Vereinigten Staaten, China oder Indien klein, und dem deutschen Verbraucher fehlt die Technikbegeisterung dieser Länder. Innovationsfähigkeit sei daher vor allem eine Frage der Kultur, an der es hierzulande mangele, beklagt der Präsident des Deutschen Instituts für Normung, der Elektrounternehmer Dietmar Harting.<br />
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<h3>Geniestreiche made in Germany</h3>Um einen Beitrag zur Entstehung einer solchen Kultur zu leisten, arbeiten unter dem Namen Partner für Innovationen unter der Schirmherrschaft der Bundesregierung Unternehmen und Wissenschaft gemeinsam daran, die Innovationskraft Deutschlands vor allem im Hinblick auf zukunftsträchtige neue Produkte zu stärken. Partner der Initiative sind BASF und Bertelsmann, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, die Deutsche Telekom und der Energieversorger ENBW, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie Lufthansa, IBM, Harting, Siemens, Schering und Thyssen-Krupp.<br />
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Erstes sichtbares Zeichen der Innovationsinitiative ist die Broschüre â€žDeutsche Starsâ€. Es werden Geniestreiche made in Germany zusammengetragen, die ein Bild deutschen Erfindungsreichtums geben sollen. Die schon kurz nach ihrem Erscheinen vergriffene Zusammenstellung liest sich recht kurzweilig. Dort stehen neben der Kernspaltung das Gummibärchen, neben dem chemischen Periodensystem der Kaffeefilter und neben dem Segelflugzeug der Teebeutel. Vom Airbag über den Dübel, den fluorkohlenwasserstofffreien Kühlschrank, das MP3-Format und den Scanner bis hin zum Telefon und zur Zahnpasta oder Zündkerze reicht das Kaleidoskop deutscher Erfindungen.<br />
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Daneben verweist die Schrift auch auf einige Grundlagenforschungsergebnisse, die von Deutschland aus ihren Lauf um die Welt nahmen. Dazu gehören die Röntgentechnik, die Bakteriologie, die Kernspaltung oder die Vakuumtechnik, ohne die es viele berühmte Innovationen wie die Glühbirne, das Elektronenmikroskop oder moderne Verpackungen, in denen sich vor allem Lebensmittel recht lange frisch halten, nicht geben würde.<br />
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<h3>Ideenreichtum der Investitionsgüterindustrie ausgeblendet</h3>Da die Schrift vor allem dem Verbraucher einen Eindruck vom Innovationsstandort Deutschland geben soll, fehlen Innovationen im Investitionsgüterbereich weitgehend. Damit offenbart die Schrift ungewollt zweierlei: Erstens wird deutlich, daß Deutschlands große Erfindungen im Konsumgüterbereich zumeist recht betagt sind. Zweitens wird auch hier wieder unterschlagen, daß die innovative Kraft deutscher Unternehmen vor allem im Investitionsgüterbereich liegt.<br />
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Der gesamte Ideenreichtum des deutschen Maschinenbaus oder der deutschen Elektroindustrie ist ausgeblendet. Hier wurden im Bereich der Hydraulik und Pneumatik weltweit führende Antriebe und Steuerungen entwickelt, wurde die Industriesteckverbindung erarbeitet, die die Installationszeit im elektrischen Bereich um 60 Prozent gesenkt hat. In diesen Bereich gehört zwar auch die 40 Jahre alte deutsche Erfindung des Gabelstaplers, aber auch ganz junge Entwicklungen wie Verfahren im Laserschweißen, in der Nutzung der Mikroelektronik, der Nanotechnologie oder der Informationstechnologie. Der Anteil der Elektronik im Auto wird noch in diesem Jahrzehnt von 22 auf mehr als 30 Prozent steigen, wozu deutsche Zulieferer ihren Beitrag leisten.<br />
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<h3>Neue hochdotierte Preise</h3>Sehr viele Unternehmen arbeiten dabei eng mit den weltweit immer noch führenden technischen Forschungseinrichtungen hierzulande zusammen, um schneller an verwertbare Forschungsergebnisse zu kommen. Anreize zu noch mehr Innovation sollen neue hochdotierte Preise schaffen. Der Bundespräsident verleiht jährlich den mit 250000 Euro dotierten Deutschen Zukunftspreis. Im vergangenen Jahr wurde damit das Projekt â€žLabor auf dem Chip - elektrische Biochiptechnologieâ€ ausgezeichnet, entwickelt vom Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie in Itzehoe und von den Unternehmen Siemens und Infineon. Auf dem Chip verankerte Biomoleküle binden zielsicher bestimmte andere Moleküle aus einer Lösung. Damit entsteht ein Sensorsystem für DNA und Proteine.<br />
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Im Bereich Sensortechnik arbeitet auch der Preisträger des zweiten wichtigen Preises für Innovationen. Den mit 100000 Euro ausgestatteten Hermes Award der Deutschen Messe AG, Hannover, bekam das Unternehmen IFM Electronic GmbH in Essen für das Abstandsmeßsystem â€žEfector PMDâ€, das Abstände über die Echolaufzeit von Licht ermittelt. Der Hermes Award will auf innovative Produkte aufmerksam machen, die bereits Marktreife erreicht haben und deren Marktfähigkeit schon getestet ist. Die bisherige Resonanz auf den Preis zeigt, daß Deutschland allen Grund hat, sich um seine Innovationskraft zu sorgen - bei Konsum- wie bei Investitionsgütern.<br />
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Quelle: FAZ]]></description>
<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 14:28:20 +0100</pubDate>
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<title>Deutscher Erfindergeist ungebrochen</title>
<link>http://www.latsch.de/aktuelles/9</link>
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<description><![CDATA[<img style="float:left;width:200px;margin-right:12px;" src="http:/latsch.de/img/News/9/large_image.jpg" alt="" />Über den Standort Deutschland wird viel geklagt - nicht immer zu Recht. Die Gewinne deutscher Unternehmen wachsen stärker als die der amerikanischen, beim Produktivitätszuwachs liege Deutschland gleichauf mit den Vereinigten Staaten, und in zahlreichen Zukunftstechnologien liege Deutschland international an der Spitze, darunter in der Bio- und der Nanotechnologie, erklärt die Initiative â€žPartner für Innovationenâ€, in denen sich zahlreiche Unternehmen und Forschungseinrichtungen unter der Schirmherrschaft der Bundesregierung zusammengeschlossen haben.<br />
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Auch der Erfindergeist sei ungebrochen, wie die Bilanz des Deutschen Patentamtes belege. Das Patentamt hat im vergangenen Jahr eine Zunahme der inländischen Patente um 1000 auf gut 48000 registriert. Mit 6000 Anmeldungen ist der Fahrzeugbau der innovativste Bereich hierzulande. Es folgen Maschinenbau und Elektrotechnik sowie die Medizin. Größte Einzelanmelder sind die Unternehmen Siemens und Bosch, die im vergangenen Jahr 3900 beziehungsweise 2300 Patente angemeldet haben.<br />
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<h3>Wagniskapital für High-Tech</h3>Jungen Unternehmern fehlt es oft nicht an Ideen, wohl aber am Geld, um neue Produkte zu erfinden, zu testen und sie dann als Patent schützen zu lassen. Daher hat die Kooperation Partner für Innovationen gemeinsam mit der KfW einen Wagniskapitalfonds für High-Tech-Gründungen aufgelegt, der in diesen Wochen erstmals Geld zur Verfügung stellt.<br />
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Gemäß den industriellen Geldgebern BASF, Siemens und Deutsche Telekom sollen vor allem junge Unternehmen in den Bereichen Chemie, Informationstechnologie und Automationstechnik sowie Telekommunikation und Medien gefördert werden. Die Bundesländer haben in diesen Tagen beschlossen, ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung um 150 Millionen Euro im Jahr zu erhöhen.<br />
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Quelle: FAZ]]></description>
<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 14:26:39 +0200</pubDate>
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<title>Wieder mehr deutsche Patente</title>
<link>http://www.latsch.de/aktuelles/8</link>
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<description><![CDATA[Die Innovationskraft der deutschen Unternehmen hat gemessen an den deutschen Patentanmeldungen erstmals seit fünf Jahren wieder zugenommen. Die Zahl der aus dem Inland beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) angemeldeten Erfindungen stieg im vergangenen Jahr um zwei Prozent auf 48.329.<br />
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Quelle: Berliner Morgenpost]]></description>
<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 14:25:09 +0200</pubDate>
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<title>Software-Patente: Regierungsstudie gibt dem Bundestag Recht</title>
<link>http://www.latsch.de/aktuelles/7</link>
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<description><![CDATA[Eine vom Bundeswirtschaftsministerium beauftragte Studie zu Software-Patenten sieht erheblichen Nachbesserungsbedarf bei dem heftig umstrittenen Standpunkt des EU-Rates. Die Studie fordert vor allem eine Stärkung der Interoperabilitätsklausel in der geplanten Richtlinie. Andernfalls drohe angesichts der nach wie vor "großzügigen" Praxis des Europäischen Patentamtes (EPA) bei der Erteilung von Schutzrechten auf Computerprogramme eine Destabilisierung und ein teilweises Absterben des IT-Marktes in Deutschland und Europa.<br />
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"Das Ergebnis dieser Studie ist eine schallende Ohrfeige für die Bundesregierung", so FDP-Rechtsexperte Rainer Funke. Die Fraktionen des Bundestages hatten in der Debatte um die so genannte "Software-Patente-Richtlinie" auf Initiative der FDP eine gemeinsame Position verabschiedet, die die von der Bundesregierung eingenommene Haltung kritisiert und zu Veränderungen des Richtlinienentwurfes auffordert. Nun erhalte der Bundestag Unterstützung durch das Gutachten.<br />
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"Dass die Bundesregierung dem Votum des Bundestages keine Beachtung mehr schenkt, muss das Parlament inzwischen auf vielen Politikfeldern feststellen. Wenn nun aber eine eigene Studie des Wirtschaftsministers den Ansatz des Bundestages stützt, dann muss in den verantwortlichen Ministerien endlich ein Umdenken stattfinden", so Funke. Vor allem die Bundesjustizministerin müsse endlich Farbe bekennen und sich aktiv für Ã„nderungen der Richtlinie im Sinne des Bundestagsbeschlusses einsetzen. Dieselbe Bundesregierung, die immer wieder die Bedeutung der IT-Wirtschaft in Deutschland betont, lege mit ihrer Untätigkeit die Axt an die Wurzeln dieser Industrie.<br />
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Quelle: de.internet.com]]></description>
<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 14:24:44 +0200</pubDate>
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